20.04.2018 in Presse

Einladung zum Frauensalon über Marion Gräfin Dönhoff

 

Als Chefredakteurin und Mit-Herausgeberin der ZEIT war Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002) eine der bedeutendsten Publizistinnen der Nachkriegszeit.

Eines ihrer Hauptanliegen war die Versöhnung zwischen den Staaten des Ostblocks und dem Westen, obwohl sie als gebürtige Ostpreußin ihre Heimat verloren hatte. In ihren Leitartikeln rief sie auf zu freiheitlichem Denken, Toleranz und Gerechtigkeit und setzte sich in Kontakten zu führenden Politikern in aller Welt stets für diese Themen ein.

Als Buchautorin schrieb sie mehr als 20 Bücher, u.a. „Namen die keiner mehr nennt“, die Geschichte ihrer Familie und der ostpreußischen Heimat und „Um der Ehre willen“, persönliche Erinnerungen an ihre Freunde, die am Widerstand gegen das NS-Regime teilgenommen und ihr Leben verloren hatten.

09.03.2018 in Bundespolitik

Was jetzt zu tun ist

 

Die Entwicklung in Italien zeigt: Europa kann nicht mehr lange warten. Wir können nicht ernsthaft wollen, dass die Populisten die Errungenschaften der letzten sieben Jahrzehnte kaputt machen, dass Europa wieder dort landet, wo es im Dreißigjährigen Krieg gestanden hat. Ja, Europa hat viele Baustellen, ja, die internationale Großwetterlage ist mehr als unsicher und ja, die letzten Jahre wurden verschlafen. Aber wenn wir jetzt nicht handeln, dann wird es für ein friedliches, soziales und vor allem demokratisches Europa zu spät sein.

04.03.2018 in Presse

SPD ehrt Georg „Schorsch“ Gregori mit der Willy-Brandt-Medaille

 

Anlässlich seines 90. Geburtstages hat die SPD Georg „Schorsch“ Gregori mit der Willy-Brandt-Medaille geehrt. Dr. Ilja-Kristin Seewald, Ortsvereinsvorsitzende der SPD Königstein, und Ingrid Reimer, stv. Vorsitzende AG 60 plus Hochtaunus, übergaben dem Jubilar die Medaille. Die Willy-Brandt-Medaille benannt nach dem ehemaligen Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger ist die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt. Die SPD ehrt damit Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben. Im Hochtaunus wurde sie bisher nur wenige Male vergeben. „Schorsch Gregori hat sich als Bürgermeister und erster Stadtrat in besonderer Weise für die Bürgerinnen und Bürger in Königstein und Schneidhain eingesetzt. Seine pragmatische politische Arbeit nah bei den Menschen und für die Menschen wurde von vielen geschätzt, seine Tatkraft bewundert“, sagte Dr. Ilja-Kristin Seewald bei der Übergabe der Medaille. „Dieser Politikstil fehlt heute, wir sehen in Schorsch Gregori ein großes Vorbild für uns.“

27.02.2018 in Presse

Arbeitsgemeinschaft Selbständige im Bezirk Hessen Süd: Falk und Seewald wiedergewählt

 

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen und Mittelständler in der SPD (AGS) von Hessen Süd  wurde Dr. Dieter Falk als Vorsitzender wiedergewählt. Ferner wurde er als hessischer Vertreter für den Bundesvorstand der AGS nominiert. Zu seiner Stellvertreterin wurde die letztjährige Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis 181, Dr. Ilja-Kristin Seewald, ebenfalls wiedergewählt. Falk und Seewald, die ebenfalls auf Bundesebene der AGS aktiv ist, wollen sich u.a. um den Ausbau der neu gegründeten Vereinigung von sozialdemokratischen Mittelstandsvereinigungen auf EU-Ebene kümmern. 

26.02.2018 in Bundespolitik

Lobbyismus: Nein, Danke!

 

In diesen Wochen ist wieder viel von Lobbyismus die Rede, Dieselgate lässt grüßen. Bei mir kamen wieder Fragen und Stimmungen in Erinnerung, die ich bei meinen Hausbesuchen im Bundestagswahlkampf gehört habe. Zum einen meinten viele Bürger, sie hätten doch keine Lobby. Heutzutage braucht doch jeder eine. Läuft da nicht etwas Grundlegendes schief? „Dass Sie sich die Mühe machen, vorbei zu kommen! Zählt unsere Meinung überhaupt noch?“ Politiker vertreten sich doch hauptsächlich selbst, bekam ich häufig zu hören. Für mich war diese Erfahrung völlig neu. Mein Verständnis von Politik ist es gerade, die Themen vor Ort im Blick zu haben und dafür Lösungen zu finden. Statt Politik nur aus den Talkshows mitzubekommen, müsste die Politik wieder verstärkt zu den Menschen kommen.

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